Kommuniqué

Unter dem Namen Kollektiv sammelten sich im Oktober 2013 eine Hand voll Ultras. Die gemachten Erfahrungen, aus den zuvor aktiv mitgestalteten Gruppen, sollten in etwas komplett Neues einfließen. Der Name wurde dabei gezielt gewählt, da wir uns als eine Gemeinschaft sehen, die gemeinsame Werte und Überzeugungen teilen und in welcher jedes Mitglied die gleichen Partizipationsmöglichkeiten besitzt. Der Charakter unserer Gruppe spiegelt sich zudem sowohl an Spieltagen, als auch unter der Woche, in dem freundschaftlichen und familiären Verhältnis untereinander wieder. Aus diesen Eigenschaften ziehen wir unsere Stärke.

Die Gruppe lebt davon, dass sie in einem natürlichen und kontinuierlichen Prozess an ihren Herausforderungen wächst und nicht am Reißbrett künstlich heraufgezogen wurde. Diese Herangehensweise bringt aber auch Unvorhergesehenes mit sich, was dem Ganzen seinen Reiz verleiht und uns immer wieder aus dem Trott des Ligaalltags herausreißt. Die zur Zeit schwierige Lage unserer Alemannia ändert natürlich nichts an unserer bedingungslosen Liebe zum Aachener Turn- und Sportverein. Aus dieser Liebe heraus wächst unsere Leidenschaft, welche sich in unserer Art des Tifos wiederspiegelt. Nichtsdestotrotz versuchen wir weiterhin zu jeder Zeit unserem Anspruch als kritische Stimme im Verein gerecht zu werden.

Den vorherig angesprochenen Stil des Tifos macht für uns eine lebhafte und kreative Unterstützung der Mannschaft aus. Oft richtet sich der Blick gen Mutterland der Ultrabewegung. Ähnlich, wie die anfängliche Bewegung in Italien, ist es für uns unerlässlich, zusätzlich auch gesellschaftliche Werte und Ideale zu vertreten. Dies verdeutlicht sich unter anderem in unserem antirassistischen Grundkonsens.

Wir treten allen Alemannia Fans und Sympathisanten offen entgegen und sind für diese erreichbar. Darüber hinaus freuen wir uns über jeden an unserer Gruppe Interessierten und jeden, der den Weg mit uns in eine neue und erfolgreiche Zukunft gehen möchte.

Kollektiv im Juli 2017