Alemannia Aachen – SSvG Velbert 2:3
Nach der mehr als schwachen Vorstellung gegen Wegberg-Beeck, welche uns im Nachhinein noch als „rassiges Derby ohne Sieger“ verkauft werden sollte, starteten wir also am heutigen Tag gegen den Aufsteiger aus Velbert.
Nach kurzem Blick auf die Tabelle und die letzten Ergebnisse der Jungs aus Velbert, sollten und wollten wir und auch alle anderen Aachener von einem eigentlichen Pflichtsieg ausgehen.
Aber Alemannia wäre nicht Alemannia wenn dieser Wunsch auch so einfach umgesetzt werden würde.
Im erschreckend leeren Tivoli (6.000 Zuschauer) nahm das Unheil also seinen Lauf und nach zwischenzeitlichem 2:1 für unsere Alemannen, drehte das Team aus Velbert den Spielstand in Minute 53 und 84 noch auf ein 2:3 und entführte die 3 Punkte aus der Kaiserstadt ins Niemandsland zwischen Wuppertal und Essen.
Obwohl man unserem Team den Kampf und den Willen, am heutigen Tag einen Sieg zu erreichen nicht absprechen kann, spricht eine Statistik von 12:1 Ecken und mindestens fünf hochkaratigen Chancen allein Halbzeit zwei eine deutliche Sprache wenn durch alle diese Aktionen nicht ein einziger Treffer erzielt werden kann.
Stimmungstechnisch konnte heute durchaus zufriedenstellend gestartet und auch bis zu Minute 84 eine ganz ordentliche Leistung auf den Rängen abgeliefert werden.
Nach erzielen des 2:3 Endstandes konnte jedoch niemand mehr zum aktiven Support animiert werden und der ein oder andere machte seinem Frust über die vierte Heimspiel-Niederlage in Folge Luft.
